Kronenträger 29.05.2003 


Alle Jahre wieder - die traditionelle Vatertagswanderung. Ziel der Tour war in fast jedem Jahr das Goisterfest in Berkheim. Eine Location die in der Vergangenheit schon mehrere Kronenträger gekürt hat. So sollte es auch in diesem Jahr sein.

Aber der Reihe nach. Nach kurzer Nacht im VW-Bus, wir feierten zuvor Ralfi's Polterabend in Unterensingen, ging es gegen halb elf mit der guten alten Rakete in Richtung Körschtal.  

Noch in Übung vom Vorabend wurde gleich eine ordentliche Schlagzahl aufgelegt. Unser Simon war schon zu diesem Zeitpunkt einer der Führenden was die Taktung anging.

Gegen 16 Uhr kamen wir nach anstrengender Wanderung (genauer Tourbericht in den News) in Berkheim an. Hier machte sich bei den meisten Wanderern der Polterabend, die kurze Nacht und die Bierchen auf der Strecke bemerkbar. Es wurde erst einmal langsam mit Radler weitergemacht. Nicht so unser Simon, es wurde eine Halbe nach der anderen geordert und getrunken. Es wurde der gute Ramazotti bestellt, eine Runde nach der anderen...

Ja - und wie zu erwarten - kam es zu plötzlichen Problemen bei unserem Kronenträger. Er verwechselte Frauen, "Hallo, Du bist doch die ... aus ...". Als diese nicht so wollten wie er wurde er sauer und erklärte seinen Freunden was er von diesen W...... halte. Der genaue Wortlaut kann an dieser Stelle nicht wiedergegeben werden.

Schließlich kam sein bekanntes Magen-Problem  wieder auf. Er befürchtete das Schlimmste und so lief er am Rande des Festes an den Hecken und Büschen auf und ab. Was dort genau geschah konnte bis heute nicht aufgeklärt werden.

Dies waren nur die Highlights - um alle Zwischenfälle aufzuschreiben fehlt uns hier die Zeit. Alle waren sich aber einig - er hat die Krone verdient.

Erwähnenswert ist noch die Heimfahrt mit dem Taxi. Vereinbart hatte er mit seinem Kumpel Bernd G. das man ihn zuerst heimfährt. Doch plötzlich wurde der Taxifahrer in der Mitte der Strecke von Simon angewiesen erst den Bernd heimzufahren. Er ließ sich auch nicht davon abbringen. Als er sich dann allerdings am nächsten Tag heftigst darüber beschwerte, daß man Ihn in seinem Zustand als letzten heimgefahren hat, war allen klar: er hat die Krone wirklich verdient!