Kronenträger 06.09.2002
Nach nun fast einem Jahr gab es endlich wieder einen Thronwechsel. Unser Uli S. aus B. bei E. hat seinen Vorgänger mit einer hervorragenden Leistung gestürzt. Als letzter mit dem Trinken begonnen und trotzdem die Krone vedient.
Zu den Details: lang geplant und nun endlich da unser Ausflug nach Monaco. 10 Jahre MagicMonday mußten natürlich gefeiert werden. Um 3 Uhr morgens ging es los mit 10 Paletten Bier auf der Hinterachse unseres leider wassergekühlten, frontgetriebenen VW-Busses. Unser Kronenträger und Bernd G. (bis dahin führender in der Kronenstatistik) durften allerdings erstmal nichts von dem übrigens wieder kältestem Bier zwischen dem Schwabenland und dem Mittelmeer haben, sie mußten die Hinfahrt bestreiten. Etwa eine Stunden vor Fahrtende übernahm dann unser Uli die letzte Strecke und so kam es, daß er schließlich der einzig nüchterne an Bord war. In Menton (bei Monaco) am Campingplatz angekommen änderte sich das aber schlagartig. Um die fast 12 Stunden und ebenso viele Bier aufzuholen legte er ein erhöhtes Tempo beim Vernichten der guten Dinkelacker Dosen hin. Da das Aufholen des Vorsprungs nicht schnell genug ging, wurden schließlich die Pflümlis ausgepackt. Das zeigte schnell Wirkung die leeren Fläschchen flogen durch den Pavillon, die Schlagzahl der guten Moods deutlich erhöht.
Abends in der City von Menton kam es dann noch zu kleineren Zwischenfällen in den verschiedenen Cafes und Bars. Unser Kronen-Uli war so gut drauf, daß er gleich mit dem ganzen Tisch wippte. Beim Bezahlen wollte er uns mit seinem hervorragenden Französisch imprägnieren was zur Folge hatte, daß wir statt der Rechnung sieben Heinicken-Bier bekamen.
Auf dem Heimweg zum Campingplatz gab es dann Komplikationen mit einigen Autospiegeln, die versuchten sich unserem Uli in den Weg zu stellen. Dies war natürlich nicht einzusehen und so kam es zu einem Machtkampf zwischen ihm und den Spiegeln über das Kampfergebnis wollen wir uns an dieser Stelle nicht äußern. Nachdem ihn seine Freunde dann noch von der richtigen Richtung zum Campingplatz überzeugen konnten und die ca. 300 Treppen überwunden waren bekam er seinen berühmt berüchtigten Heißhunger. So wurde gegessen was aufzufinden war Salami, Knoblauchsoße, ... wer ihn kennt weiß, daß dies nicht gut gehen kann. So wurde nach ein paar Stunden Schlaf das gute Magensalz eingeworfen was zu einem schlagartigen entleeren des Mageninhaltes an der nächstgelegenen Hecke führte.
Nicht geklärt werden konnte jedoch bis zum heutigen Tag ob unser Kronenträger auch für den Scheißhaufen in der Nähe unseres Zeltes verantwortlich ist, der dort in der Nacht gelegt wurde. Von einer geplanten Genanalyse des Haufens haben wir aus Kostengründen Abstand genommen. Abschließend bleibt zu erwähnen, daß die Summe der Ereignisse zur Vergabe der Krone geführt hat, die er dann auch fast Diskussionslos angenommen hat.